Der Pflichtteil gewährt im deutschen Erbrecht Abkömmlingen (§ 2303 Absatz 1 Satz 1 BGB), dem Ehegatten und den Eltern (§ 2303 Absatz 2 Satz 1 BGB) und dem Lebenspartner (§ 10 Absatz 6 LPartG] eines Erblassers auch dann eine wirtschaftliche Teilhabe am Nachlass, wenn sie durch Verfügung von Todes wegen (Testament oder Erbvertrag) von der gesetzlichen Erbfolge ausgeschlossen worden sind. 14 Absatz 1 Satz 1 GG ihrerseits durch die Verfassung geschützt ist. 14 GG geschützt wird. Allerdings sind dem Erblasser hier Grenzen gesetzt. Als weiterer Parameter zu Berechnung des Pflichtteilsanspruchs wird neben der Pflichtteilsquote der Nachlasswert benötigt. An die Stelle des oder der Enterbten treten dann andere gesetzliche beziehungsweise durch Testament oder Erbvertrag bestimmte Erben.
Der Pflichtteilsanspruch verjährt in 3 Jahren ab Kenntnis des Erbfalls sowie der beeinträchtigenden Verfügung, ansonsten in 30 Jahren vom Eintritt des Erbfalls an. Der Pflichtteilsanspruch verjährt innerhalb von drei Jahren nach seinem Entstehen. Der Pflichtteilsberechtigte erhält einen Geldzahlungsanspruch, rückt aber nicht in die Erbengemeinschaft ein. Der Pflichtteilsberechtigte erhält nach dem Gesetz einen Pflichtteilsergänzungsanspruch. Der Pflichtteilsberechtigte hat Anspruch auf die Hälfte von dem, was ihm per Gesetz zustehen würde, wenn es gar kein Testament gäbe.

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Der Pflichtteil

Beim Pflichtteil handelt es sich um ein gesetzliches Vermächtnis. Der Pflichtteil ist der gesetzlich abgesicherte Mindestanspruch des nahen Angehörigen aus der Erbschaft.
Dem Pflichtteilsberechtigten wird kein Erbteil (bestimmte Gegenstände aus der Erbmasse) zugesprochen, er hat lediglich einen Anspruch auf Geld in hälftiger Höhe des gesetzlichen Erbteils gegen den oder die Erben.

Pflichtteilsberechtigte sind gemäß § 2303 BGB Abkömmlinge, Eltern und Ehegatten des Erblassers.

BGB § 2303 Pflichtteilsberechtigte; Höhe des Pflichtteils

(1) Ist ein Abkömmling des Erblassers durch Verfügung von Todes wegen von der Erbfolge ausgeschlossen, so kann er von dem Erben den Pflichtteil verlangen. Der Pflichtteil besteht in der Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteils.

(2) Das gleiche Recht steht den Eltern und dem Ehegatten des Erblassers zu, wenn sie durch Verfügung von Todes wegen von der Erbfolge ausgeschlossen sind. Die Vorschrift des § 1371 bleibt unberührt.


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Der Pflichtteil stellt das Minimum dessen dar, was nahe Angehörige aus der Erbschaft bekommen. Der Pflichtteil Nächste Angehörige, die durch Testament oder Erbvertrag von der Erbfolge ausgeschlossen sind, haben Anspruch auf den Pflichtteil. 1994 erschlug er seine Mutter, weil sie ihn in einer Klinik unterbringen wollte, und versteckte ihre zerstückelte Leiche in einem Wald. Ab welchem Betrag wird Erbschaftsteuer fällig und kann man ein Testament auch anfechten? Absatz 1 GG angeordnete besondere Schutz von Ehe und Familie als verfassungsrechtliche Grundlage des Pflichteils angeführt. Achtung: Adoptierte und nichteheliche Kinder haben auch einen Pflichtteilsanspruch, ebenso der gleichgeschlechtliche eingetragene Lebenspartner.

 
Auch nichteheliche und adoptierte Kinder gehören zu den Pflichtteilsberechtigten, ebenso der Vater eines nichtehelichen Kindes. Auf eine Wertangabe des Erblassers kommt es nicht an Der oder die Erben haben dem Pflichtteilsberechtigten nach § 2314 BGB auf Verlangen über den Bestand des Nachlasses Auskunft zu erteilen. Aufgepasst: Ausgenommen von dem vorstehend dargestellten Pflichtteilsergänzungsanspruch sind sogenannte Anstandsschenkungen des Erblassers. Auskunftsanspruch Oft ist der Pflichtteilsberechtigte gar nicht in der Lage, die Höhe des Vermögens zu beziffern, weil ihm dazu Informationen fehlen.
Der Pflichtteil besteht aus der Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteils. Der Pflichtteil besteht in der Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteils. Der Pflichtteil besteht in der Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteils. Der Pflichtteil beträgt nur die Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteils. Der Pflichtteil der Nachkommen und des Ehegatten beträgt die Hälfte des gesetzlichen Erbteils, der Vorfahren ein Drittel. Der Pflichtteil entspricht der Hälfte des gesetzlichen Erbes: Der Pflichtteil für die Angehörigen ist nicht zu umgehen, auch wenn er zur existenziellen Belastung werden kann. Der Pflichtteil ist ein rein finanzieller Anspruch, der nur in Geld gefordert und ausgezahlt werden kann. Der Pflichtteil sei Ausdruck einer grundsätzlich unauflösbaren Familiensolidarität und dürfe auch bei einer Entfremdung zwischen Erblasser und Erben nicht entzogen werden. Der Pflichtteil steht nur den engsten Verwandten des Erblassers zu:

Auch gesetzliche Erben wie Kinder oder Ehepartner können enterbt werden, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Enterbt der Familienvater etwa ein Kind, hat es weiterhin Anspruch auf den Pflichtteil in Höhe eines Achtels. Entferntere Abkömmlinge (Enkel, Urenkel usw. Entziehung des Pflichtteils Die Entziehung des Pflichtteils muss durch Verfügung von Todes wegen, also durch Testament oder Erbvertrag erfolgen. Entzogen werden kann es nur unter sehr engen Voraussetzungen, die der Gesetzgeber (in den §§ 2333, 2334, 2335 BGB) im Einzelnen nennt: Er bekommt lediglich seinen halben Erbteil in Geld ausgezahlt, nachdem Beerdigungskosten und Schulden des Erblassers beglichen sind. Er darf zum Beispiel das verbliebene Haus nicht verkaufen und es auch nicht mit einer Grundschuld belasten.
Er enge die Testierfreiheit, die Freiheit, zu vererben an wen man will, zu sehr ein. Er erhält lediglich gemäß § 2303 Absatz 1 Satz 2 BGB einen Anspruch auf Zahlung eines Geldbetrages gegen den oder die Erben, dessen Höhe der Hälfte des gesetzlichen Erbteils entspricht. Er kann hingegen vom Erben keinen bestimmten Nachlassgegenstand herausverlangen, mag dieser auch wertmäßig seinem Pflichtteilsanspruch entsprechen.


Missliebige Anverwandte kann man auch ganz von der gesetzlichen Erbfolge ausschließen. Mit der so festgestellten Pflichtteilsquote ist der Pflichtteilsberechtigte dann am Wert des Nachlasses beteiligt. Muss man einen Notar damit beauftragen, die letztwillige Verfügung zu beglaubigen und wo sollte man diese am besten aufbewahren? Nach dem Tod des Erblassers machte dann der Sohn gegenüber seiner Mutter und seinen Geschwistern den Pflichtteilanspruch auf das Vermögen von rund 250.000 Euro geltend. Nachdem im Rahmen der Wertermittlungen unter Umständen auch erhebliche Sachverständigenkosten ausgelöst werden, die zu Lasten des Nachlasses und damit auch anteilig zu Lasten des Pflichtteilsberechtigten gehen, ist hier in jedem Fall Raum für eine einvernehmliche und wirtschaftlich vernünftige Einigung zwischen Erben und Pflichtteilsberechtigtem. nachvollziehen kann.
Neben dem Pflichtteil hat der Ehegatte Anspruch auf den tatsächlichen Zugewinnausgleich, der vorab von der Erbmasse abgezogen wird. Neben Erben erster Ordnung (Kinder und Enkel des Erblassers) beträgt der gesetzliche Erbteil im Falle der Gütertrennung je nach Anzahl der miterbberechtigten Kinder von der Hälfte bis einem Viertel des Nachlasses, der Pflichtteilsanspruch beläuft sich damit auf ein Viertel bis ein Achtel des Nachlasswertes.
Es werden bei der Bestimmung der Pflichtteilsquote lediglich die Erben nicht berücksichtigt, die auf ihren Erbteil verzichtet haben. Fazit: Für die Ermittlung des Erbteils, wird das gesamte Vermögen durch einen Gutachter ermittelt. Für diese umfassende Beratung fallen keine weiteren, über die Beurkundungsgebühren hinausgehende Kosten an. Für einen Erfolg braucht man schon handfeste Gründe, zum Beispiel Formfehler im Testament wie ein unleserliches Datum oder eine fehlende Unterschrift. genannte Gründe zum Entzug führen, freilich mit der Maßgabe, dass Taten zu Lasten des Ehegatten naturgemäß nicht in Betracht kommen. genannten Gründen entziehen. genannten Gründen in der Praxis handhabbar sind, hat sich der ehrlose Lebenswandel angesichts der Pluralität der Moralvorstellungen in der modernen Gesellschaft zunehmend als Problem erwiesen. Genauso gut kann eine Erbschaft mit bestimmten Auflagen für den Erben verknüpft sein. Genauso schließen die Kinder des Erblassers die Enkel und Urenkel aus. Geschwister haben grundsätzlich keinen Anspruch auf einen Pflichtteil. Geschwister und andere weitere Verwandte haben dagegen keinen Pflichtteilsanspruch. Grundsätzlich ist die Ermittlung des Erbvermögens eine sehr komplizierte Angelegenheit, weshalb wir uns hier nur auf eine einfache Darstellung und prozentuales Beispiel beschränken können. Grundsätzlich ist man als Erblasser frei in seiner Entscheidung, wen man als Erbe einsetzen möchte und wen nicht.
Grundsätzlich müssen die Erben gegenüber dem Pflichtteilsberechtigten uneingeschränkt Auskünfte über das Erbvermögen geben. Gut beraten ist, wer rechtzeitig Vorsorge trifft und den Familienfrieden über den Tod hinaus sichert. Haben die Ehegatten hingegen im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft gelebt, wird der Erb- und damit auch der Pflichtteil des Überlebenden durch den zwingend durchzuführenden Zugewinnausgleich beeinflusst. Hat der Erblasser einen nahen Angehörigen (Abkömmling, Eltern und Ehegatte) von der Erbfolge ausgeschlossen (Enterbung), so steht diesem gemäß § 2303 BGB die Hälfte des gesetzlichen Erbteils als Pflichtteil zu. Hat der Erblasser Kinder, so haben seine Eltern keinen Anspruch. Hat der Pflichtteilsberechtigte Zweifel an der Richtigkeit oder Vollständigkeit des vom Erben erstellten Inventars, muss dieser die Richtigkeit notfalls durch eidesstattliche Versicherung bekräftigen. Hat eine Familie zwei Kinder erbt der überlebende Ehepartner 50% des Vermögens. Hat man auf diesem Weg den maßgeblichen Nachlasswert ermittelt, lässt sich die Höhe des Pflichtteilsanspruchs mit Hilfe der Pflichtteilsquote dem Grunde nach errechnen. Hier ist zwischen dem sogenannten kleinen und großen Pflichtteil zu unterscheiden.
Durch diese gesetzliche Bestimmung sollen die nächsten Angehörigen davor geschützt werden, dass der Erblasser noch zu Lebzeiten sein gesamtes Vermögen weggibt und damit seine Angehörigen um eine angemessene Beteiligung am Nachlass bringt. Ehegattentestament Gerade Eheleute machen häufig ein gemeinschaftliches Testament und bestimmen, dass die Kinder erst nach dem Tod des zuletzt Versterbenden den Nachlass bekommen sollen. ein Ereignis, das heftigste Gefühle freisetzt und sehr viele Tabu-Themen berührt. Ein Jahr lang hat man dazu Zeit – gerechnet vom Zeitpunkt, an dem man vom Grund der Anfechtung erfahren hat. Ein Mitspracherecht, was mit dem Nachlaß geschieht, hat er nicht. Ein vorzeitiger Erbausgleich zu Lebzeiten des Erblassers, kann heute nur noch in einem beiderseitigen Vertrag geregelt werden. Eine Besonderheit ist hier bei Schenkungen an Ehepartner zu beachten. Eine einfache Anordnung im Testament reicht aus.

Zu Recht, entschied Karlsruhe: Zuerst wird also der gesetzliche Erbteil des Pflichtteilsberechtigten ermittelt und dieser halbiert. Zum anderen der rechtliche Gesichtspunkt: zum Beispiel einem Abkömmling wenn dieser ihm nach dem Leben trachtet, ihn körperlich mißhandelt, gegen ihn ein Verbrechen begeht, sein Unterhaltspflicht ihm gegenüber böswillig verletzt oder gegen seinen Willen einen ehrlosen oder unsittlichen Lebenswandel führt. Zum Beispiel kann er bestimmen, dass dem verschwenderischen Erben das Geld nicht auf einmal, sondern in monatlichen Raten ausgezahlt werden soll.
Eine Erhöhung kommt aber nicht in Betracht, wenn zwischen der Schenkung und dem Erbfall schon zehn Jahre verstrichen sind oder es sich um bloße Anstandsschenkungen gehandelt hat. Eine Form ist für die Verzeihung nicht vorgeschrieben. Eine solche Klausel besagt, dass das Kind auch beim Tode des Letztversterbenden nur den Pflichtteil bekommt, wenn es bereits beim Tode des Ersten seinen Pflichtteil verlangt. einen Pflichtteilsanspruch beim Erbe einräumt. Eltern müssen Kinder beim Vererben ihres Besitzes grundsätzlich mit einem Pflichtteil berücksichtigen. Enterben und der Pflichtteil
Anders als der Erbe wird der durch Verfügung von Todes wegen ausgeschlossene Pflichtteilsberechtigte nicht Rechtsnachfolger des Erblassers und nicht Mitglied der Erbengemeinschaft. Anrechnung von Zuwendungen Auf seinen Pflichtteil muss sich der Berechtigte anrechnen lassen, was ihm unter Lebenden vom Erblasser mit der ausdrücklichen Bestimmung zugewandt worden ist, dass es auf den Pflichtteil angerechnet werden soll. Anstandsschenkungen: Auch die Pflichtteilsbeschränkung in guter Absicht wird unwirksam, wenn sich der Abkömmling beim Erbfall von dem verschwenderischen Leben abgewandt hatte oder die Überschuldung nicht mehr bestand. Auch Geschenktes wird mit einbezogen Manche Erblasser versuchen, ihr Vermögen durch Schenkungen schon zu Lebzeiten zu verringern. Auch hat er kein Recht bestimmte Gegenstände zu erhalten. Auch ihre Nachkommen sollen nicht meine Erben sein.