Strafrecht ist der Inbegriff der Rechtsvorschriften, die bei Vorliegen einer Straftat die Rechtsfolgen Strafe oder Maßregel der Besserung und Sicherung androhen. Bei den Straftaten ist zwischen Verbrechen und Vergehen zu unterscheiden. Da die Rechtsfolgen der Strafgesetze die stärksten Eingriffe in die bürgerlichen Grundrechte darstellen, unterliegen sie den höchsten Anforderungen in Bezug auf ihre Rechtmäßigkeit, insbesondere die Bestimmbarkeit. Dabei ist natürlich darauf zu achten, dass ein entsprechendes Gesetz vorliegt, das besagt, dass die Tat überhaupt strafbar ist. Das Erkenntnisverfahren gliedert sich in drei Phasen; Ermittlungsverfahren, Zwischenverfahren und Hauptverfahren Strafprozess im engeren Sinne. Das heute für die Bundesrepublik Deutschland geltende Strafgesetzbuch Abkürzung: StGB geht auf das 1871 in Kraft getretene Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich zurück, welches wiederum im Wesentlichen mit dem Strafgesetzbuch für den Norddeutschen Bund übereinstimmte. Das Strafgesetzbuch umfasst nicht sämtliche Straftatbestände. Der Begriff erklärt sich selbst als "Bestandsaufnahme" einer Tat im weitesten Sinne, also aller Umstände menschlichen Tuns. Der Beschuldigte wird nun gemäß § 157 StPO als „Angeschuldigter“ bezeichnet. Der Strafprozess im weiteren Sinne ist in das Erkenntnisverfahren und das Vollstreckungsverfahren aufzugliedern. Der Strafprozess nach deutschem Recht zeichnet sich durch die Prozessmaximen des Strafverfahrens aus. Die Hauptquelle deutscher Strafgesetze ist das Strafgesetzbuch, jedoch kommen auch Normen aus anderen Rechtsgebieten, das Nebenstrafrecht dazu. Die StPO beinhaltet über 400 Paragraphen. Diese sind durchgängig das Legalitätsprinzip und die Offizialmaxime, in der mündlichen Verhandlung vor Gericht kommt der Öffentlichkeitsgrundsatz und der Mündlichkeitsgrundsatz zum Tragen, sofern es sich nicht um einen Strafbefehl handelt. Diese werden als das Nebenstrafrecht bezeichnet. Dieses gliedert sich in einen allgemeinen Teil, der allgemein die Straftat und ihre Rechtsfolge ordnet, und einen besonderen Teil, in dem die einzelnen Straftaten geregelt sind.

... ist jetzt für Sie da !
Home | Impressum
  :: Rechtsberatung zum Strafrecht!



 
 
 
 
 

 
:: Hinweise:
- Allgemeine Hinweise
- Wie bereite ich ein Beratungsgespräch vor?
- Fair geht vor!
 
:: Info:

78 % der Gespräche sind kürzer als 10 Minuten:

 
:: Weitere Infos:
  Scheidung
Unterhalt
Kündigungsfristen
Kündigungsfrist

Hausfriedensbruch

Mietrecht
 
 
 
 

Ein Strafgesetz ist ein Gesetz, das eine Rechtsfolge aus dem Bereich des Strafrechts anordnet. Erforderlich ist in der Regel ein rechtswidriges und schuldhaftes Verhalten. Fahrverbot, Berufsverbot, Beschlagnahme und Einziehung. Gesetzlich geregelt ist das Strafrecht insbesondere im Strafgesetzbuch. Im Hauptverfahren heißt der Angeschuldigte „Angeklagter“. In Deutschland ist die Grundlage für den Strafprozess die Strafprozessordnung StPO; sie ist keine Verordnung, sondern ein förmliches Gesetz, das im 19. Jahrhundert geschaffen wurde. Ohne den Verdacht einer Straftat können keine Ermittlungen folgen. siehe auch Umweltstrafrecht Straßenverkehrsdelikte und sonstige allgemein gefährliche Straftaten Brandstiftung, unterlassene Hilfeleistung u. Solche Rechtsfolgen sind typischerweise die Freiheitsstrafe, Geldstrafe und Nebenfolgen wie z. Strafbar ist nur vorsätzliches Handeln, wenn nicht das Gesetz fahrlässiges Handeln ausdrücklich mit Strafe bedroht. Strafgesetze unterliegen dem Analogieverbot und dem Verbot des ne bis in idem wie auch der anderen Justizgrundrechte. Straftat ist ein menschliches Verhalten, das mit Strafe geahndet wird. Straftaten